Kontextabhängig

Vorwort: Es war kein Beziehungsbruch langsam aber sicher verstummen auch wieder die Gedanken in meinem Kopf, ich denke ein gutes Zeichen! Meine Gedanken verstummen genau so wie die hass SMS auf meinem Mobiltelefon. Ich denke ich kann heute Nacht gut schlafen. Erst aber muss ich mich mit meiner Pflichtlektüre beschäftigen "Messen und Testen" - harter Stoff, naja schauen wir mal. Die ersten 2 Einheiten Sport habe ich auch für heute geschafft. immerhin! was soll man auch sonst tun wenn man Urlaub hat? - Klar lernen und trainieren! Es wird auch zeit wieder 1-2 kämpfe zu bestreiten. Physisch sollte das kein Problem werden, ich denke eher dass mir eine Psyche einen strich durch die Rechnung macht, zumindest in meiner jetzigen Situation. Nächste Woche wieder auf die Malloche - "Arbeiten" - mich den ambilvalenzen meiner Arbeitskollegen hingeben und mich auf Grund meines Bildungsniveaus diskreditieren lassen....drauf geschissen, hauptsache der Rubel rollt und ich kann als Profisporlter und Student meine verfluchte Miete zahlen - Ich denke das Mittelalter wäre meine Zeit gewesen... Morgen Früh Beintraining - kein Bock!

2.6.15 23:38, kommentieren

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Realität

Lange bin ich vor diesen Moment geflüchtet! es war nur eine Frage der Zeit! Natürlich musste es ein Montag sein, was auch sonst würde dieses Klischee so perfekt machen. Mir wurde schlecht, am liebsten hätte ich die halbe Schinkenpizza wieder revue passieren lassen - stattdessen gab es noch eine Flasche Rotwein und 800mg iboprofeen obendrauf, da mit ich überhaupt etwas schlafen konnte. mein Puls war trotzdem noch kaum zu beruhigen und im Minutentakt starrte ich auf mein Handy. Spiele zu spielen war schon immer mein Ding, ich musste ständig etwas auf eine Karte setzen und hoch Pokern. Die letzte beleidigende Nachricht kam vor einer Stunde. So sind zu unrecht gekränkte Ex-Freundinin nunmal. Ich habe schon viel scheisse gebaut, nur dieses Mal (wie so selten) hatte ich alles glatt gezogen - ich hatte mir nichts vorzuwerfen und trotzdem ging der Puls bis unter die Hirnrinde. MEin schlechtes gewissen plagte mich obwohl gerade dieses Mal alles gut sein sollte - 10 Jahre! 10 Jahre Beziehung - eine verflucht lange zeit! wir hatten uns beide auseinander gelebt, zu Guter letzt ging es nicht mehr! vielleicht sollte es so sein - aber Gefühle können verdammt hart sein. Die Trauer holt mich ein um Ihre letzten Worte willen. Ich erinnere mich an die Gemeinsame Zeit, fern ab von streit und Ihrem kleinen warmen Körper, wie er sich an mich Kuschelt. Ja, auch das kann weh tun. Der WEin und die Schmerzmittel Schlagen an - zeit ins Bett zu gehen.

14 Kommentare 2.6.15 00:58, kommentieren